Injektorstrahlkabinen
für eine flexible Oberflächenbearbeitung

Ob Reinigen, Entgraten, Glätten, Aufrauen oder Polieren: Mit einer Injektorstrahlkabine lassen sich unterschiedlichste Werkstücke kontrolliert und schonend bearbeiten. Das Strahlmittel wird dabei über Vakuum in der Strahldüse angesaugt und gezielt auf die zu bearbeitende Oberfläche geführt.

Die Injektorstrahlkabinen von Fritz basieren auf einer über Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelten Konstruktion. Unterschiedliche Kabinengrössen und zahlreiche Ausstattungsmöglichkeiten ermöglichen es, die Anlage an Werkstück, Arbeitsablauf und Strahlaufgabe anzupassen – von der kompakten manuellen Kabine bis zur Basis für automatisierte Strahlprozesse.

Injektorstrahlkabine von Fritz mit separater Filtereinheit
Injektorstrahlkabine mit separater Filtereinheit für die flexible Oberflächenbearbeitung.

Welche Injektorstrahlkabine passt zu Ihrer Anwendung?

Kleine Werkstücke stellen andere Anforderungen an eine Strahlkabine als schwere Bauteile, lange Profile oder automatisierte Bearbeitungsabläufe. Deshalb stehen verschiedene Standard-Baugrössen zur Verfügung, die sich durch ihren Arbeitsraum und ihre Erweiterungsmöglichkeiten unterscheiden.

 

ISK 650

Die kompakte Standardkabine für kleinere Werkstücke.

Arbeitsraum: 700 × 710 × 595 mm
Standarddüse: Ø 6 mm

ISK 800 / 801 / 802

Die vielseitige Baureihe für leichte bis mittelschwere Werkstücke und unterschiedliche Aufgaben in Werkstatt und industrieller Fertigung.

Arbeitsbreite: je nach Modell 850, 1.000 oder 1.200 mm
Standarddüse: Ø 6 mm

ISK 1100 / 1101 / 1102

Grossräumige Standardkabinen mit umfangreichen Möglichkeiten zur technischen Erweiterung und Automatisierung.

Arbeitsbreite: je nach Modell 1.200 oder 1.500 mm
Standarddüse: Ø 10 mm

ISK 650

Die kompakte Standardkabine für kleinere Werkstücke.

Arbeitsraum: 700 × 710 × 595 mm
Standarddüse: Ø 6 mm

ISK 800 / 801 / 802

Die vielseitige Baureihe für leichte bis mittelschwere Werkstücke und unterschiedliche Aufgaben in Werkstatt und industrieller Fertigung.

Arbeitsbreite: je nach Modell 850, 1.000 oder 1.200 mm
Standarddüse: Ø 6 mm

ISK 1100 / 1101 / 1102

Grossräumige Standardkabinen mit umfangreichen Möglichkeiten zur technischen Erweiterung und Automatisierung.

Arbeitsbreite: je nach Modell 1.200 oder 1.500 mm
Standarddüse: Ø 10 mm

ISK 650

Die kompakte Standardkabine für kleinere Werkstücke.

Arbeitsraum: 700 × 710 × 595 mm
Standarddüse: Ø 6 mm

ISK 800 / 801 / 802

Die vielseitige Baureihe für leichte bis mittelschwere Werkstücke und unterschiedliche Aufgaben in Werkstatt und industrieller Fertigung.

Arbeitsbreite: je nach Modell 850, 1.000 oder 1.200 mm
Standarddüse: Ø 6 mm

ISK 1100 / 1101 / 1102

Grossräumige Standardkabinen mit umfangreichen Möglichkeiten zur technischen Erweiterung und Automatisierung.

Arbeitsbreite: je nach Modell 1.200 oder 1.500 mm
Standarddüse: Ø 10 mm

Welche Lösung eignet sich für welche Anforderung?

Nicht allein die Kabinengrösse entscheidet über die passende Ausführung. Auch Werkstückgewicht, Werkstückform und der gewünschte Arbeitsablauf spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

Ihre Anforderung

Mögliche Lösung

Kleine Werkstücke bearbeiten

ISK 650

Unterschiedliche leichte bis mittelschwere Werkstücke

ISK 800 / 801 / 802

Grössere Arbeitsräume

ISK 1100 / 1101 / 1102

Schwere Werkstücke bewegen

Drehtisch und Beschickung mit Hebezeug

Lange Werkstücke bearbeiten

Durchschiebeschächte und optional Rollenbahnen

Schüttfähige Massenteile bearbeiten

Drehkorb

Teilautomatisierter Ablauf

Freistehende Strahldüse mit Zeitsteuerung

Weitergehende Automatisierung

1100er Serie mit entsprechenden Zusatzausrüstungen

Sie sind nicht sicher, welche Ausführung zu Ihren Werkstücken und Ihrem Bearbeitungsprozess passt? Fritz unterstützt Sie bei der Auswahl einer geeigneten Lösung.

Alle Informationen zu den Injektorstrahlkabinen kompakt zum Download

Sie möchten sich zunächst einen vollständigen Überblick über die Injektorstrahlkabinen und ihre Ausstattungsmöglichkeiten verschaffen?

In unserer Informationsbroschüre finden Sie weitere Informationen rund um die verschiedenen Kabinenmodelle, technische Ausführungen und Erweiterungsmöglichkeiten kompakt zusammengefasst.

Reinigen, entgraten, glätten und mehr

Eine Injektorstrahlkabine kann für sehr unterschiedliche Aufgaben in der Oberflächenbearbeitung eingesetzt werden. Entscheidend sind dabei das Werkstück, das verwendete Strahlmittel und das gewünschte Bearbeitungsergebnis.

Zu den möglichen Anwendungen gehören:

  • Reinigen
  • Polieren
  • Entgraten
  • Glätten
  • Entzundern
  • Aufrauen
  • Verfestigen

Neben Standard-Strahlkabinen stehen auch Satelliten-Strahlkabinen, Drehtisch-Strahlkabinen und Durchlauf-Strahlkabinen zur Verfügung.

Drehtisch-Strahlkabinen eignen sich insbesondere zur Reinigung von Giesskokillen und Pressformen sowie für gepresste, gegossene und geschweisste Werkstücke.

Durchdachte Ausstattung für den täglichen Einsatz

Eine gute Strahlkabine muss nicht nur das gewünschte Bearbeitungsergebnis ermöglichen. Sie sollte sich auch sinnvoll in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Deshalb verfügen die Injektorstrahlkabinen bereits in ihrer Grundausstattung über eine robuste Stahlblechkonstruktion mit Sammelmulde und Fussgestell. Der Innenraum ist vollständig ausgeleuchtet und die Strahldüse wird bequem über einen Fussschalter betätigt.

Je nach Kabinengrösse kommen unterschiedliche Lösungen für die Fronttür zum Einsatz. Sichtfenster und Durchgriffsöffnungen sind so in die Konstruktion integriert, dass eine möglichst einfache und körpergerechte Bedienung unterstützt wird.

Zur Ausstattung gehören ausserdem der elektrische Schaltkasten sowie die anschlussfertige Druckluftausstattung mit Eingangs- und Arbeitsdruck-Manometer, Druckminderventil und Druckregler.

Strahlkabine und Abluftfilter müssen dabei nicht unmittelbar nebeneinander stehen. Die Trennung der beiden Komponenten ermöglicht eine flexiblere Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten am Aufstellungsort.

Seitliche Ansicht einer Injektorstrahlkabine mit Druckluft- und Absauganschlüssen
Technische Ausstattung einer Injektorstrahlkabine mit Druckluftversorgung und Absauganschluss.

ISK 650
– wenn kompakte Abmessungen gefragt sind

Die ISK 650 ist die kleinste Standardkabine der Baureihe. Sie empfiehlt sich überall dort, wo kleinere Werkstücke bearbeitet werden und gleichzeitig die Erweiterungsmöglichkeiten einer vollwertigen Injektorstrahlkabine gefragt sind.

Handdrehtische können als Einbau- oder Aufsetzeinheit integriert werden. Möglich sind Durchmesser bis 400 mm und Tragfähigkeiten von 50 bis 100 kg.

Das Sichtfenster besteht aus Sicherheitsglas und wird durch eine vorgelagerte austauschbare Verschleissscheibe geschützt. Alternativ zu den Gummimanschetten können fest eingebaute 5-Finger-Gummihandschuhe eingesetzt werden.

Injektorstrahlkabine ISK 650 von Fritz mit Filtereinheit
ISK 650 – kompakte Injektorstrahlkabine für die Bearbeitung kleinerer Werkstücke.

Technische Daten ISK 650

Merkmal

Wert

Arbeitsraum B × T × H

700 × 710 × 595 mm

Aussenabmessungen B × T × H

985 × 970 × 1.400 mm

Standarddüse

Ø 6 mm

Passender Filtertyp

TFP 15

Luftdurchsatz Filter

15 m³/min bzw. 900 m³/h

Energiebedarf

ca. 0,6 kWh

ISK 800, 801 und 802
– flexibel für wechselnde Anforderungen

Wenn unterschiedliche Werkstücke bearbeitet werden sollen, bietet die 800er Serie besonders vielseitige Möglichkeiten.

Die Modelle sind handlich aufgebaut und bieten dennoch einen grosszügigen Arbeitsraum. Höhenverstellbare Kabinenfüsse unterstützen eine ergonomische Arbeitshaltung.

Ein besonderer Vorteil bei der Beschickung ist die durch Gasdruckstossdämpfer unterstützte Zwei-Gelenk-Falttür. Im geöffneten Zustand ist die Vorderseite vollständig zugänglich. Dadurch können auch schwerere Werkstücke mit einem Stapler oder Hebezeug in die Kabine eingebracht werden.

Für weitere Aufgaben lässt sich die Kabine beispielsweise mit Handdrehtischen bis 600 mm Durchmesser und 200 kg Tragkraft, Durchschiebeschächten für Längsprofile oder Drehkörben für kleine schüttfähige Massenteile erweitern.

Auch ein teilautomatisierter Strahlprozess ist möglich: In Verbindung mit einer freistehenden Strahldüse kann die Strahlzeit über eine Zeitrelaissteuerung gesteuert werden.

Technische Daten der 800er Serie

Modell

Arbeitsraum B × T × H

Aussenabmessungen B × T × H

ISK 800

850 × 880 × 745 mm

1.135 × 1.140 × 1.600 mm

ISK 801

1.000 × 880 × 745 mm

1.285 × 1.140 × 1.600 mm

ISK 802

1.200 × 880 × 745 mm

1.485 × 1.140 × 1.600 mm

Standarddüse: Ø 6 mm
Filter: TFP 15 mit 15 m³/min beziehungsweise 900 m³/h Luftdurchsatz
Energiebedarf: ca. 0,6 kWh

ISK 1100, 1101 und 1102
– wenn mehr Platz und Erweiterungsmöglichkeiten gefragt sind

Die 1100er Serie bietet die grossräumigsten Standard-Baugrössen der Baureihe und gleichzeitig besonders viele Möglichkeiten für technische Erweiterungen.

Je nach Aufgabenstellung können mehrere Strahldüsen oder oszillierende Strahldüsen integriert werden. Auch die Einbindung in bereits bestehende Fördersysteme ist möglich.

Bei geeigneten Werkstückformen, entsprechenden Stückzahlen und passenden Prozessabläufen entsteht damit aus der Standardkabine die Grundlage für einen automatisierten Strahlprozess.

Welche Ausführung dafür sinnvoll ist, hängt von der konkreten Anwendung ab. Deshalb lohnt es sich bei solchen Projekten, Werkstück und Prozess bereits früh gemeinsam zu betrachten.

Injektorstrahlkabine der ISK 1100er Serie von Fritz mit Rollenbahnen
Injektorstrahlkabine der ISK 1100er Serie mit Rollenbahnen für die Bearbeitung längerer Werkstücke.

Technische Daten der 1100er Serie

Modell

Arbeitsraum B × T × H

Aussenabmessungen B × T × H

ISK 800

850 × 880 × 745 mm

1.135 × 1.140 × 1.600 mm

ISK 801

1.000 × 880 × 745 mm

1.285 × 1.140 × 1.600 mm

ISK 802

1.200 × 880 × 745 mm

1.485 × 1.140 × 1.600 mm

Standarddüse: Ø 10 mm
Filter: TFP 15 mit 15 m³/min beziehungsweise 900 m³/h Luftdurchsatz
Energiebedarf: ca. 1,0 kWh

Bei geöffneter Tür erhöht sich die angegebene Gesamthöhe modellabhängig auf 2.630 beziehungsweise 2.700 mm.

Zubehör, das die Kabine an Ihre Werkstücke anpasst

Nicht jedes Werkstück lässt sich auf die gleiche Weise handhaben. Mit den verfügbaren Zusatzausstattungen kann die Basiskabine deshalb gezielt auf unterschiedliche Arbeitsabläufe erweitert werden.

Drehtische aus Hardox

Drehtische können direkt in die Arbeitsebene eingelassen oder als herausnehmbare Einheit ausgeführt werden.

Je nach Kabinenmodell sind ein elektrischer Drehtischantrieb und ein seitliches Herausfahren möglich. Das erleichtert insbesondere die Beschickung schwerer Werkstücke, die ausserhalb der Kabine mit Stapler oder Kran aufgesetzt und wieder entnommen werden können.

Durchschiebeschächte für lange Werkstücke

Sollen längere Profile oder vergleichbare Werkstücke bearbeitet werden, können ein- oder beidseitig Durchschiebeschächte mit Lamellenschleusen integriert werden.

Eine Ergänzung durch Rollenbahnen ist ebenfalls möglich.

Seitliche Durchschuböffnungen ermöglichen die Bearbeitung langer Werkstücke und Profile.

Drehkörbe für schüttfähige Massenteile

Kleine schüttfähige Werkstücke können in einem Drehkorb bearbeitet werden. Verschiedene Korbgrössen sind möglich; die Antriebe können mit fester oder variabler Drehzahl ausgeführt werden.

Patronenfilter für Strahlanlagen mit zugänglichen Filterpatronen und pneumatischer Abreinigung – ausgelegt für wartungsfreundlichen Betrieb und hohe Standzeiten der Filtermedien.
Drehkorb im Arbeitsraum einer Injektorstrahlkabine mit ausgerichteter Strahldüse.

Automatische Filterabreinigung

Eine zusätzliche Elektronik kann dafür sorgen, dass der Abluftfilter regelmässig im Ruhezustand und vor dem Start der Kabine abgereinigt wird.

Damit steht bei Arbeitsbeginn ein gereinigter Filter zur Verfügung und die Lebensdauer der Filterpatrone kann verlängert werden.

Drehtische aus Hardox

Drehtische können direkt in die Arbeitsebene eingelassen oder als herausnehmbare Einheit ausgeführt werden.

Je nach Kabinenmodell sind ein elektrischer Drehtischantrieb und ein seitliches Herausfahren möglich. Das erleichtert insbesondere die Beschickung schwerer Werkstücke, die ausserhalb der Kabine mit Stapler oder Kran aufgesetzt und wieder entnommen werden können.

Durchschiebeschächte für lange Werkstücke

Sollen längere Profile oder vergleichbare Werkstücke bearbeitet werden, können ein- oder beidseitig Durchschiebeschächte mit Lamellenschleusen integriert werden.

Eine Ergänzung durch Rollenbahnen ist ebenfalls möglich.

Seitliche Durchschuböffnungen ermöglichen die Bearbeitung langer Werkstücke und Profile.

Drehkörbe für schüttfähige Massenteile

Kleine schüttfähige Werkstücke können in einem Drehkorb bearbeitet werden. Verschiedene Korbgrössen sind möglich; die Antriebe können mit fester oder variabler Drehzahl ausgeführt werden.

Patronenfilter für Strahlanlagen mit zugänglichen Filterpatronen und pneumatischer Abreinigung – ausgelegt für wartungsfreundlichen Betrieb und hohe Standzeiten der Filtermedien.
Drehkorb im Arbeitsraum einer Injektorstrahlkabine mit ausgerichteter Strahldüse.

Automatische Filterabreinigung

Eine zusätzliche Elektronik kann dafür sorgen, dass der Abluftfilter regelmässig im Ruhezustand und vor dem Start der Kabine abgereinigt wird.

Damit steht bei Arbeitsbeginn ein gereinigter Filter zur Verfügung und die Lebensdauer der Filterpatrone kann verlängert werden.

Borcarbid-Strahldüse für eine hohe Standzeit

Für die Strahlkabinen empfiehlt Fritz eine Borcarbid-Strahldüse.

Borcarbid zeichnet sich durch eine sehr hohe Härte aus. Bei sachgerechter Behandlung können damit deutlich höhere Standzeiten als mit marktüblichen Hartmetall-Düsen erreicht werden.

Ein kleines Bauteil, das im laufenden Betrieb einen wichtigen Unterschied machen kann.

Abluftfilter passend zur Strahlkabine

Zur betriebsfertigen Basiseinheit gehört ein entsprechender Abluftfilter. Die Filterpatronen bestehen aus hochfeinem Polyester-Faservlies.

Ist am vorgesehenen Aufstellungsort keine geeignete Abluftleitung vorhanden, kann zusätzlich ein Schwebstaub-Nachfilter eingesetzt werden. Er filtert die Abluft erneut und reduziert den Reststaubgehalt auf unter 1 mg/Nm³.

Dadurch kann die gereinigte Kabinenabluft im Regelfall wieder in die umgebende Werkhalle geleitet werden.

Zu den genannten Vorteilen gehören:

  • keine zusätzliche Abluftrohrleitung erforderlich
  • die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie bleibt erhalten
  • grössere Flexibilität bei der Wahl des Aufstellungsortes

Ist bereits eine zentrale Staubabsaugung vorhanden, kann auf einen separaten Filter verzichtet werden.

Das passende Strahlmittel für Ihre Bearbeitungsaufgabe

Die Injektorstrahlkabinen können mit allen marktüblichen Strahlmitteln betrieben werden, die für das Injektor-Strahlverfahren geeignet sind.

Welches Strahlmittel sinnvoll ist, hängt vom Werkstück und vom gewünschten Ergebnis ab. Fritz unterstützt bei der Auswahl des geeigneten Strahlmittels und kann dieses auf Wunsch ebenfalls liefern.

Wenn sich die optimale Kombination nicht allein anhand technischer Daten bestimmen lässt, besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Anwendung praktisch zu prüfen.

Erst testen, dann die passende Verfahrenstechnik festlegen

Gerade bei besonderen Werkstücken oder anspruchsvollen Oberflächen ist es sinnvoll, die spätere Bearbeitung nicht nur theoretisch zu planen.

Im Werk stehen Versuchs-Strahleinrichtungen zur Verfügung. Dort können Strahltests mit Ihren Original-Werkstücken unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden.

Auf diese Weise lässt sich die geeignete Verfahrenstechnik anhand des tatsächlichen Werkstücks ermitteln.

Luftverbrauch abhängig von Düse und Arbeitsdruck

Welche Druckluftmenge benötigt wird, hängt von der eingesetzten Luft- und Strahldüse sowie vom Arbeitsdruck ab.

Luftdüse Ø

Strahldüse Ø

4 bar

6 bar

8 bar

1,5 mm

4,0 mm

115 l/min

150 l/min

190 l/min

2,0 mm

5,0 mm

190 l/min

250 l/min

325 l/min

2,5 mm

6,0 mm

310 l/min

400 l/min

520 l/min

3,0 mm

7,0 / 8,0 mm

430 l/min

560 l/min

730 l/min

3,5 mm

9,0 mm

640 l/min

830 l/min

1.080 l/min

4,0 mm

10,0 mm

770 l/min

1.000 l/min

1.300 l/min

4,5 mm

11,0 mm

1.000 l/min

1.300 l/min

1.600 l/min

5,0 mm

12,0 mm

1.150 l/min

1.500 l/min

1.950 l/min

6,0 mm

13,0 / 14,0 mm

1.540 l/min

2.000 l/min

2.600 l/min

Häufige Fragen zu Injektorstrahlkabinen

Die ISK 650 ist die kleinste Standardkabine der Baureihe und speziell für die Bearbeitung kleinerer Werkstücke ausgelegt. Trotz ihrer kompakten Abmessungen stehen verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die Baureihe ISK 800, 801 und 802 ist als universell einsetzbare Kabinenserie für leichte bis mittelschwere Werkstücke konzipiert. Unterschiedliche Arbeitsbreiten und verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten ermöglichen die Anpassung an den jeweiligen Einsatz.

Je nach Kabinenmodell können Drehtische eingesetzt werden. Bei der 800er Serie ermöglicht die vollständig geöffnete Vorderfront ausserdem die Beschickung mit Gabelstapler oder Hebezeug.

Für längere Werkstücke können ein- oder beidseitige Durchschiebeschächte mit Lamellenschleusen eingebaut und bei Bedarf durch Rollenbahnen ergänzt werden.

Für kleine schüttfähige Massenteile stehen Drehkörbe in unterschiedlichen Grössen zur Verfügung. Die Antriebe können dabei mit fester oder variabler Drehzahl ausgeführt werden.

Bei der 800er Serie kann mit einer freistehenden Strahldüse und einer Zeitsteuerung ein teilautomatischer Ablauf umgesetzt werden. Die 1100er Serie bietet darüber hinaus Möglichkeiten für mehrere oder oszillierende Strahldüsen und die Integration in vorhandene Fördersysteme.

Ja. Im Werk stehen Versuchs-Strahleinrichtungen zur Verfügung. Dort können mit Original-Werkstücken unter realistischen Bedingungen Strahltests durchgeführt werden, um eine geeignete Verfahrenstechnik zu ermitteln.

Finden wir die passende Injektorstrahlkabine für Ihre Anwendung

Die passende Strahlkabine ergibt sich nicht allein aus ihren Abmessungen. Werkstückgrösse, Gewicht, Form, gewünschtes Bearbeitungsergebnis und Arbeitsablauf bestimmen gemeinsam, welche Ausführung sinnvoll ist.

Die unterschiedlichen Baugrössen und Erweiterungsmöglichkeiten schaffen die Grundlage dafür, eine Injektorstrahlkabine auf die konkrete Strahlaufgabe abzustimmen.

Sprechen Sie mit dem Fachpersonal von Fritz über Ihre Werkstücke und Anforderungen.

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